|
Geschichte |
|
|
1818 |
|
|
 |
Im Jahr 1818 brannte der halbe Ort Andorf bei einem Großbrand ab. Zu dieser Zeit gab es als Brandbekämpfung nur eine Eimerkette von der Wasserentnahmestelle bis zum Brandherd. Die Löschwirkung war daher entsprechend gering. |
|
 |

|
|
|
1877 |
|
|
 |
Im Jahr 1877 stellten sich elf Männer für ein Proponentenkomitee zur Verfügung.Dies ist auch das Geschichtlich dokumetierte Gründungsjahr. |
 |
In der Gründungsversammlung am 22. Oktober 1877 im Gasthaus Meindl (Hintermayr - Karl Feichtner, Hauptstraße 12) wurde Lehrer Matthäus Öhlinger zum Obmann des Feuerwehr-Vereines gewählt. Matthäus Öhlinger wirkte sehr anerkannt 1870 bis 1872 als Unterlehrer und 1875 bis 1885 als def. Lehrer in Andorf. Er starb am 6. November 1891 als Oberlehrer in Urfahr |
 |
Es wurde eine Handdruckspritze angekauft und vier Jahre später eine Kübelspritze, die bis 1924 in Betrieb war. |
|
 |

Matthäus Öhlinger
|
|
|
1878 |
|
|
 |
Auf Pfarrhofgrund wurde nordseitig des oberen Metzgerhauses (Petershofer) eine hölzerne Zeugstätte mit Schlauchturm neben einem Löschteich errichtet und am 15. Mai 1878 von Dechant Roman Neisser eingeweiht. |
|
|
|
1879 |
|
|
 |
Zum 1. Gründungsfest 1879 wurde eine Saug-Abprotz-Kübelspritze angekauft, die bis 1924 in Verwendung stand. |
|
|
|
1988 |
|
|
 |
Am 24. Juni 1888 wurde das 10jährige Gründungsfest gefeiert. |
|
|
|
1896 |
|
|
 |
Nach dem verheerenden Brand von Autzing am 30. März 1896 wurde von den Ortsbewohnern eine leichte Handdruckspritze angekauft, damit bei einem Brandeinsatz außerhalb des Pfarrdorfes doch auch im Ort ein Gerät zur Verfügung stand. |
|
|
|
1906 |
|
|
 |
Eine glänzende Fahnenweihe fand am 8. Juli 1906 durch Dechant Johann Feßl statt. An diesem Fest nahmen 45 Feuerwehren teil. Fahnenmutter war die Bahnwirtin Anna Sengmüller. |
|
 |

|
|
|
1914 |
|
|
 |
Einen ebenfalls sehr erhebenden Verlauf nahm am 19. Juni 1914 das Gründungsfest der Sanitätsabteilung der Andorfer Feuerwehr. Andorf war weit und breit die erste Landgemeinde mit einer eigenen Sanitätsabteilung, welche jedoch in den Jahren des zweiten Weltkrieges wieder aufgelöst wurde. |
|
|
|
1924 |
|
|
 |
Im Jahr 1924 wurde eine Wagen-Motorspritze von der Fa. Rosenbauer angekauft, was eine fühlbare Erleichterung für die Mannschaft bedeutete, da bei den Handdruckspritzen die Männer kräftig drücken mussten. |
|
|
|
1927 |
|
|
 |
Das 50jährige Gründungsfest wurde am 10. Juli 1927 groß gefeiert. Beim Festzug zählte man 66 Vereine mit 39 Fahnen, fünf Musikkapellen und 1177 Mann. Festredner war Dr. Franz Polin. Die Wehr umfasste 70 Aktive. |
|
 |

|
|
|
1928 |
|
|
 |
Am 30. Juni 1928 wurde schon ein Rüstauto geweiht, das 7.500 Schilling kostete. |
|
|
|
1929 |
|
|
 |
Leider hatte das 1928 gekaufte Rüstauto nur eine schlechte Leistung. So wurde es schon 1929 gegen eine Anhänger-Motorspritze eingetauscht. |
|
|
|
1945 |
|
|
 |
Im Zweiten Weltkrieg wurden die Feuerwehren in Löschzüge umgewandelt und der Polizei unterstellt. Nach dem Zusammenbruch 1945 wurde von der Gemeinde der Bundesbahnpensionist Johann Egger zum Kommandanten bestellt. Hauptmann Egger scheute keine Mühe, um die Andorfer Wehr wieder schlagkräftig auszubauen. Am Kriegsende fielen aus Heeresbeständen und von der Deutschen Erdölgesellschaft aus Zistersdorf, damals in Andorf einquartiert, eine Motorspritze und sogar ein Tanklöschwagen mit unbrauchbarer Spurweite der Feuerwehr zu. |
|
|
|
1946 |
|
|
 |
1946, also nach dem Krieg kam diese Motorspritze abhanden, und so kaufte die Feuerwehr ein Steyr-Fahrgestell, welches von Andorfer Handwerkern aufgebaut wurde. Auch eine Tragkraftspritze wurde angekauft. Dieses Feuerwehrauto tat bis 1975 verlässlich seinen Dienst. |
|
|
|
1949 |
|
|
 |
Am 3. Juli 1949 nahm das 70jährige Gründungsfest mit Rüstautoweihe bei prachtvollem Wetter und massenhaftem Besuch einen herrlichen Verlauf. Im Festzug marschierten 28 Feuerwehren und vier Musikkapellen mit. |
|
 |

|
|
|
1951 |
|
|
 |
Am 8. Juli 1951 beging die FF Andorf festlich die Weihe der zweiten Fahne, die Dechant Gottfried Schachinger geziemend vollzog. Fahnenmutter war die Bahnwirtin Anna Feichtner, die Tochter der ersten Fahnenmutter vor 45 Jahren. |
|
 |

|
|
|
1966 |
|
|
 |
Beginn des Neubaues der neuen Zeugstätte. |
|
 |

|
|
|
1967 |
|
|
 |
Die alte Zeugstätte wurde am 18. Oktober 1967 abgerissen. |
|
 |

|
|
|
Ebenfalls 1967 |
|
|
 |
Am 23. September 1967 war die Weihe und Übergabe der neuen geräumigen Zeugstätte beim Rathaus. |
|
 |

|
|
|
1973 |
|
|
 |
1973 wurde Johann Peinbauer zum Kommandant gewählt. Unter ihm wurde sehr viel geleistet. Um das Geld für die Feuerwehrautos und die Ausrüstung zusammenzubekommen, wurden Flohmärkte, Feuerwehrbälle und Volksfeste veranstaltet. Aus gesundheitlichen Gründen trat er 1983 zurück. |
|
 |

Johann Peinbauer
|
|
|
1975 |
|
|
 |
1975 wurde die Feuerwehr mit einem damals modernen Tanklöschfahrzeug (TLF-2000) ausgestattet. (Ist noch immer im Einsatz !) |
|
 |

|
|
|
1976 |
|
|
 |
1976 feierte die FF Andorf das einhundertjährige Jubiläum. |
|
 |

|
|
|
1977 |
|
|
 |
1977 kaufte man ein VW-Kommandofahrzeug. |
|
|
|
1981 |
|
|
 |
Im Juli 1981 wurde in Andorf ein großes Jugendlager der Feuerwehren der umliegenden Bezirke in zwei Gruppen zu je 500 Jungmännern durchgeführt. |
|
|
|
1983 |
|
|
 |
1983 wurde ein Lösch- und Bergefahrzeug angeschafft (LFB). (Ist noch im Einsatz.) |
|
 |

|
|
|
1983 |
|
|
 |
1983 wurde ausserdem ein hydraulisches Bergegerät und drei schwere Atemschutzgeräte sowie eine modernst aufgebaute Funk- und Alarmanlage neben vielen anderen Feuerwehrgeräten erworben. |
|
 |

|
|
|
Ebenfalls 1983 |
|
|
 |
1983 wurde Karl Feichtner zum Kommandant der FF Andorf gewählt. Er diente vorher lange als Kommandant Stellvertreter. |
|
 |

Karl Feichtner
|
|
|
1985 |
|
|
 |
Im Jahr 1985 wurde eine Berge-Seilwinde angeschafft. |
|
|
|
1990 |
|
|
 |
1990 erhielt die Feuerwehr Andorf ihr Rüstlöschfahrzeug (RLF-A 2000) , mit dem sie heute einen Großteil ihrer Einsätze bewältigt. (Ist noch im Einsatz) |
|
 |

|
|
|
1994 |
|
|
 |
Im Jahr 1994 wurde das alte Komandofahrzeug durch einen umgebauten VW-Bus aus Rot-Kreuz-Beständen ersetzt. |
|
|
|
1995 |
|
|
 |
1995 wurde der Funktisch erneuert. |
|
 |

|
|
|
2000 |
|
|
 |
Im Jahr 2000 erfolgte der Ankauf einer Tragkraftspritze "Fox" der Fa.Rosenbauer, die die alte, defekte VW-Tragkraftspritze ersetzt. |
|
|
|
2002 |
|
|
 |
2002 wurde der Spatenstich für den Neubau des Einsatzzentrum Andorf gemacht. |
|
 |

|
|
|
2003 |
|
|
 |
2003 wurde Anton Lehner neuer Kommandant der Feuerwehr Andorf. Zum Stellvertreter wurde sein Bruder Siegfried Lehner gewählt. Unter ihnen wurde der immens zeitaufwendige Neubau des jetzigem Einsatzzentrums geschaffen. |
|
 |

|
|
|
2004 |
|
|
 |
Am 21.02.04 erfolgte die Übersiedlung in unser neues Einsatzzentzum. |
|
 |

|
|
|
2006 |
|
|
 |
2006 wurde Karl Feichtner jun. neuer Kommandant der Feuerwehr Andorf. Der langjährige Schriftführer Martin Ortbauer wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. Aktuelles Kommando |
|
 |

Karl Feichtner jun.
|
|
|
2006 |
|
|
|
 |

|
|
|
2007 |
|
|
 |
Am Freitag, den 23. Februar 2007 konnte eine Abordnung des Kommandos das neue Kommandofahrzeug, einen Opel Vivaro Diesel mit 2,5 Liter Hubraum und 145 PS, bei der Firma Opel PART in St. Florian in Empfang nehmen. Herr Richard KLAMMINGER, der Firma PART, der die Schlüsseln übergab, wünschte der Feuerwehr Andorf eine allzeit unfallfreie Fahrt mit dem neuen Fahrzeug. Das 40.000 Euro teure Fahrzeug musste beinahe zur Gänze aus Eigenmitteln der Feuerwehr Andorf finanziert werden, da Geldmittel seitens des Landes, bzw. der Gemeinde dazu nicht zur Verfügung standen. Beim 20 Jahre alten Kommandofahrzeug, welches einen Kilometerstand von weit über 200.000 Kilometern aufwies, war nach einem Motorschaden eine Reparatur wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll, deshalb die Neuanschaffung. |
|
 |

|
|
|
2008 |
|
|
 |
Das neue Tanklöschfahrzeug wurde am Mittwoch, den 30. April im Zuge eines Festaktes von Feuerwehrkurat Wolfgang ZOPF gesegnet und damit offiziell in seinen Dienst gestellt. Neben 34 Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden, die eine imposante Kulisse bildeten, waren zahlreiche Prominente aus Politik und Wirtschaft zur Feier gekommen, an der Spitze Landesrat Dr. Josef Stockinger und LAbg. Christian Makor. Das neue Tanklöschfahrzeug erhöht die Schlagkraft der Andorfer Wehr wesentlich, war doch das alte Fahrzeug mit seinen bereits 33 Jahren für heutige Verhältnisse nicht mehr zeitgemäß. |
 |
Ein weiterer Schritt zur Erhöhung der Sicherheit der größten Gemeinde des Bezirkes Schärding. Das 300.000,-- Euro teure Fahrzeug, das dem neuesten Stand der Technik entspricht, wurde aus Geldern des Landes, des Landesfeuerwehrverbandes, der Gemeinde und der Andorfer Wehr selbst, immerhin stolze 55.000,-- Euro, finanziert. In diesem Zusammenhang noch einmal allen Gönner der Feuerwehr ein recht herzlicher Dank für ihre großzügigen Spenden. |
 |
Link zu Detalilfotos. |
 |
Link zu Fotogalerie der Einweihungsfeier. |
|
 |

|
|
|
2008 |
|
|
 |
Seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos Schärding wurde an die Feuerwehr Andorf eine Wärmebildkamera der Firma Dräger verlagert. Das weit über 10.000 Euro teure Einsatzgerät wurde am Dienstag, den 7. Oktober 2008, im Rahmen einer Einschulung von Bezirksfeuerwehrkommandant Maximilian Helm an die Feuerwehr Andorf übergeben. Eine Gerätschaft, die nicht nur bei Bränden zum Einsatz kommen kann, sondern ein weites Einsatzspektrum abdeckt, wie etwa auch die Suche nach Personen. Die Kamera ist nicht nur für Einsätze der Feuerwehr Andorf gedacht, sondern wird im Bedarfsfalle auch in den umliegenden Gemeinden zum Einsatz kommen. |
|
 |

|
|
|
2010 |
|
|
 |
Über ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art durfte sich die Feuerwehr am Montag, den 20. Dezember 2010 freuen. Überraschenderweise war das neue Kleinlöschfahrzeug noch im alten Jahr lieferfertig geworden und so konnte eine Abordnung von Kameraden der Feuerwehr Andorf dies bei der Firma Rosenbauer im Werk Neilding in Empfang nehmen. Markus Wieshofer der Firma Rosenbauer dankte den Kameraden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschte eine stets unfallfreie Fahrt. Das neue KLF-A der Marke Mercedes Benz ersetzt damit das alte LFB aus dem Jahre 1983. Die Kosten für das Fahrzeug und dessen Ausrüstungsgegenstände belaufen sich auf etwa 130.000 Euro, wobei ein großer Teil der Kosten seitens der Kameradschaftskasse beigesteuert wurde |
|
 |

|
|
|
Druckbare Version
|
|
 |
 |
 |
 |
 |